Hier finden Sie stets aktuelle Informationen zu branchen- und kundenübergreifenden Themen. Wir halten Sie auf dem Laufenden über die neuesten Entwicklungen in Wirtschaft, Recht und Steuern, die für Ihr Unternehmen relevant sind.
Ausschüttungen zwischen Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich zu 95 % von der Körperschaftsteuer befreit. Eine Ausnahme gilt allerdings für den Fall, dass eine ausländische Muttergesellschaft von einer inländischen Tochtergesellschaft eine Ausschüttung… weiterlesen
Die Kraft-Wärme-Kopplung fördert der Gesetzgeber besonders und legt den Fokus dabei auch auf den Netzausbau. Für den Ausbau eines Wärme- oder Kältenetzes stehen den Anlagenbetreibern deshalb Zuschüsse des allgemeinen Netzbetreibers zu. Beispiel: weiterlesen
Gerät ein Bundesbürger in die Verbraucherinsolvenz, wird bei der Lohnabrechnung sein Arbeitseinkommen gepfändet. Da aber auch ein Schuldner einen Teil seines Nettoeinkommens behalten darf, muss sein Arbeitgeber die Pfändungsfreigrenze ermitteln. Die Höhe… weiterlesen
Seit 2010 sind die sogenannten sonstigen Vorsorgeaufwendungen bis 1.900 EUR pro Kalenderjahr als Sonderausgaben abzugsfähig. Dieser Betrag erhöht sich auf 2.800 EUR, wenn die Beiträge zur Krankenversicherung im ganzen Kalenderjahr vollständig selbst ohne… weiterlesen
Innergemeinschaftliche Lieferungen bleiben selbst dann umsatzsteuerfrei, wenn die eigentlichen gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, der liefernde Unternehmer jedoch einer Täuschung seines Abnehmers aufgesessen ist. Diese… weiterlesen
Ob ein Arbeitszimmer "häuslich" oder "außerhäuslich" ist, macht aus steuerlicher Sicht einen großen Unterschied: Während die Raumkosten für ein häusliches Arbeitszimmer in vielen Fällen gar nicht oder nur teilweise als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben… weiterlesen
Mit der Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 sollten eigentlich alle Gläubiger gleichbehandelt werden. Der Gesetzgeber wollte insbesondere das sogenannte Fiskusprivileg abschaffen, nach dem das Finanzamt bei Steuerschulden in der… weiterlesen
Üben Sie Ihre Tätigkeit als selbständiger Unternehmer oder Freiberufler an verschiedenen Einsatzorten aus, bei denen es sich nicht um Ihre Betriebsstätten handelt? Dann können Sie Ihre Fahrtkosten zu diesen Orten in voller Höhe als Betriebsausgaben von… weiterlesen
Vermieter von Wohnungen und Häusern sind aus steuerlichen Gründen daran interessiert, ihre Immobilie während etwaiger Leerstandszeiten dem Vermietungsbereich zuzuordnen, denn nur dann können sie die während dieser Zeit auflaufenden Kosten als… weiterlesen
Aufwendungen, die eine GmbH "für ihren Gesellschafter" tätigt, sind im Rahmen einer steuerlichen Betriebsprüfung ständig Gegenstand von Diskussionen. Manchmal ist es jedoch schon schwierig, zu unterscheiden, ob derartige Kosten für den Gesellschafter oder… weiterlesen
Mit dem Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften hat es sich die Bundesregierung vorgenommen, die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung zu erleichtern. Die Behörden sollen moderne… weiterlesen
Wenn Wohnungen oder Häuser im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf die nächste Generation übertragen werden, behalten sich die Eltern häufig ein Wohnrecht vor. Welches steuerliche Gestaltungspotential in einer entsprechenden Vereinbarung steckt, wenn… weiterlesen
Da die Gesetzeslage gegenwärtig in vielen Punkten umstritten oder unklar ist, setzen die Finanzämter immer weniger Steuerbescheide endgültig fest. Der Vorläufigkeitsvermerk, den der Beamte in diesem Fall macht, bewirkt, dass der Bescheid in den strittigen… weiterlesen
Aufgrund der Finanz- und Schuldenkrise hatte sich Spanien unlängst dazu entschieden, seine klamme Haushaltslage zu verbessern und reiche Ausländer ins Land zu locken. Die Idee: Wenn diese Investoren ihr Geld in die Finca auf Mallorca oder das… weiterlesen
Das Finanzamt darf bereits ergangene Steuerbescheide ändern, wenn ihm nachträglich neue Tatsachen bekanntwerden. Ob eine Tatsache für das Amt tatsächlich neu ist oder als bekannt vorausgesetzt werden kann, ist in der Praxis jedoch häufig ein Streitpunkt. weiterlesen
Leistet ein Arbeitnehmer an seinen Chef - oder auf dessen Weisung hin an einen Dritten - eine Zuzahlung für die Privatnutzung eines Firmenwagens, mindert dies den geldwerten Vorteil, den er für die Nutzungsüberlassung als Arbeitslohn versteuern muss. Das… weiterlesen
Als gewerblicher Unternehmer können Sie im Regelfall einen Vorsteuerabzug geltend machen. Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist jedoch immer eine ordnungsgemäße Rechnung, die bestimmte Formalien erfüllt (z.B. die Steuernummer des Rechnungsausstellers… weiterlesen
Bei einer Betriebsprüfung untersuchen die Finanzbeamten zunächst, ob die Buchführung ordnungsgemäß ist. Ordnungsgemäß heißt unter anderem, dass für jede Buchung auch ein Beleg vorhanden ist wie beispielsweise eine Rechnung oder eine Quittung. Die… weiterlesen
Befindet sich ein Unternehmen in einer schweren finanziellen Krise, ist ein (teilweiser) Schuldenerlass häufig der letzte Rettungsanker. Die Gläubiger des Unternehmens geben ihre Forderungen allerdings meist nicht bedingungslos auf, sondern verknüpfen den… weiterlesen
Der Bundesrat will eingetragene Lebenspartnerschaften mit Ehen steuerlich gleichstellen. Ein Gesetzentwurf sieht dazu die Änderung der entsprechenden Bestimmungen des Einkommensteuergesetzes sowie weiterer Nebengesetze wie dem Wohnungsbau-Prämien-, dem… weiterlesen
Aufgrund der verschärften Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist die Grunderwerbsteuer in den letzten Jahren häufig sowohl für den Grund und Boden als auch für das darauf errichtete Gebäude - somit also auf den Gesamtpreis des schlüsselfertigen… weiterlesen
Nicht nur Lieferungen, die ein Unternehmer gegen Entgelt erbringt, unterliegen der Umsatzsteuer, sondern auch unentgeltliche Zuwendungen, die er aus unternehmerischen Gründen tätigt: etwa zu Werbezwecken oder zur Imagepflege. Voraussetzung ist allerdings… weiterlesen
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob Sie einen Firmenwert abschreiben können, ohne Kosten dafür aufgewendet zu haben? Grundsätzlich lautet die Antwort: Nein. Denn weder handels- noch steuerrechtlich darf ein selbstgeschaffener (originärer)… weiterlesen
Nach der alten Rechtslage, die bis Ende 2011 galt, konnten erwerbstätige Eltern zwei Drittel des Aufwands, der ihnen für die Betreuung ihres Nachwuchses beispielsweise im Kindergarten oder durch ein Au-pair entstand, bis maximal 4.000 EUR pro Kind und… weiterlesen
Wird eine Tätigkeit über einen längeren Zeitraum fortdauernd und immer wieder am gleichen Ort ausgeübt, wird dieser Ort aus steuerlicher Perspektive zur regelmäßigen Arbeitsstätte. Das ist auch der Fall, wenn der Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum… weiterlesen
Unter nachträglichen Werbungskosten versteht man solche Aufwendungen, die in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit einer früheren Tätigkeit stehen, mit der man die Absicht hatte, Einkünfte zu erzielen. Bei der Vermietung von Immobilien legten die… weiterlesen
Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) durften die Finanzämter nicht von der rechtlichen Beurteilung eines Unternehmers in seiner eingereichten Bilanz abweichen (z.B. von der Behandlung eines verbilligten Handyverkaufs), wenn die… weiterlesen
Dem braven Steuerzahler mag es kaum verständlich sein: Selbst wenn Ihnen Ihr Wohnsitzfinanzamt mitteilt, dass Ihre persönlichen Steuerakten gelöscht wurden und dass Sie wegen geringen Einkommens keine Steuererklärung mehr einreichen müssen, müssen Sie… weiterlesen
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Auch im Steuerrecht entfaltet diese Volksweisheit häufig ihre Wahrheit. Ein jüngeres Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) könnte genau mit diesem Sprichwort überschrieben werden. Im Urteilsfall hatten… weiterlesen
Das Finanzamt darf Steuerbescheide nur ändern, wenn eine entsprechende Änderungsvorschrift der Abgabenordnung anwendbar ist - wenn etwa im ursprünglichen Bescheid ein Vorbehalt der Nachprüfung (VdN) besteht. Stellen Sie sich mit diesem Wissen… weiterlesen
Wechselt ein Grundstück den Besitzer, muss das dem Finanzamt gemeldet werden. Diese Anzeigepflicht gilt ebenso für Rechtsgeschäfte, die einen Anspruch auf die Übertragung von mindestens 95 % der Anteile an einer Gesellschaft begründen, wenn zum… weiterlesen
Gedenken Sie, Anteile an einer GmbH zu erwerben, prüfen Sie als Kaufinteressent die GmbH vermutlich "auf Herz und Nieren". Im Rahmen einer solchen "Due Diligence" wird die GmbH daraufhin durchleuchtet, ob in ihr irgendwelche rechtlichen, steuerlichen oder… weiterlesen
Ein Familienheim im Nachlass ist bei der Erbschaftsteuer - unabhängig von seinem Wert - befreit, wenn der überlebende Ehegatte, der eingetragene Lebenspartner oder die Kinder die erworbene Wohnung unverzüglich zehn Jahre lang selbst nutzen. Aber wird die… weiterlesen
Eine Rechnung, die Umsatzsteuer ausweist, muss auch die vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Unternehmers enthalten. Diese Nummern sind grundlegende Voraussetzungen für die unternehmerische Tätigkeit. Denn… weiterlesen
Vermieter von Gewerbeobjekten verzichten häufig freiwillig auf die Befreiung von der Umsatzsteuer. Auf die Steuerbefreiung für langfristige Raumvermietung von mehr als sechs Monaten kann ein Vermieter dann verzichten, wenn sein Mieter Diese… weiterlesen
Die Festsetzungsfrist markiert die zeitlichen Grenzen, innerhalb derer ein Steuerbescheid erlassen bzw. geändert werden darf. Sie beträgt in der Regel vier Jahre, verlängert sich in Fällen der Steuerhinterziehung jedoch auf zehn Jahre. Die steuerlichen… weiterlesen
Mit dem sogenannten Verzögerungsgeld darf das Finanzamt ein Druckmittel in Höhe von 2.500 EUR bis 250.000 EUR festsetzen, wenn ein Unternehmer oder Freiberufler innerhalb einer vorgegebenen Frist den Aufforderungen des Betriebsprüfers nicht nachkommt. weiterlesen
Angehörigen steht es grundsätzlich frei, ihre Rechtsverhältnisse untereinander so zu gestalten, dass sie sich für sie steuerlich möglichst günstig auswirken. Bedingung ist aber, dass Verträge so abgeschlossen werden, wie es unter fremden Dritten üblich… weiterlesen
Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, können selbst dann hierzulande kindergeldberechtigt sein, wenn sie weiterhin ins Sozialsystem ihres Heimatlandes eingegliedert sind und dort auch Kindergeld beziehen. Allerdings… weiterlesen